Diese Webseite ist bei dem Internet Provider Strato.de gehostet. Das bedeutet Strato stellt mir die Technik und den Speicherplatz im Internet zur Verfügung, damit ich diese Webseite betreiben kann. Strato selber speichert sogenannte Log-Daten, die sich auf Besucher von Webseiten (also zum Beispiel Du) beziehen.

Diese Log-Dateien und das dazugehörige Log-File (welches die Daten der Log-Dateien sammelt) lassen keinen Rückschluss auf Deine Identität zu. Sie sind/bzw. werden anonymisiert. Dennoch zählen sie zu den personenbezogenen Daten, weil sie auf die Person den Webseiten Besuchers (wenn auch anonym) bezogen sind.
Hier der Original Strato Text zu Log-Daten
bitte klicken
hier der Link zur Seite: https://strato.de/blog/dsgvo-logfiles/

Im Zuge der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) musst Du die Besucher Deiner Website darauf hinweisen, welche personenbezogenen Daten Deine Website speichert. In unserer Datenschutzerklärung findest Du diese Angabe unter dem Punkt Log-Daten. Was sich hinter dem Begriff versteckt und welche Daten wir erheben, erfährst Du hier:

Was sind Log-Daten?
Log-Daten sind Daten, die wir automatisch erheben und speichern, wenn Du unsere Website strato.de besuchst. Unsere Server erfassen aber auch Log-Daten Deiner Website-Besucher. So protokollieren wir zum Beispiel, wenn Nutzer auf eine Bild- oder HTML-Datei auf Deiner Website zugreifen. All diese Daten sammelt ein sogenanntes Logfile – eine Datei, mit der all diese Prozesse aufgezeichnet werden.
Warum erheben wir Log-Daten?
Auf Basis der Log-Daten erstellen wir einerseits eine Statistikauswertung, die Du über Deinen Kunden-Login einsehen kannst. Wenn Du eigene Auswertungen mit einem externen Tool durchführen oder die Daten archivieren möchtest, kannst Du die Logfiles Deiner Website auch herunterladen.
Neben der statistischen Analyse Deiner Website speichern wir diese Daten auch, um unsere Dienste zu optimieren und Angriffe zu erkennen und abwehren zu können.

Welche Daten erheben wir?

Die Log-Dateien kannst Du als Textdatei herunterladen, die für den Laien jedoch ziemlich unübersichtlich aussieht. Wir nutzen ein Format, das sich in der Branche als Standard etabliert hat und „Apache Combined Log Format“ genannt wird. Die folgenden Angaben verbergen sich dahinter:

• Kunden-Domain: Wir erfassen, zu welcher Domain Log-Daten gespeichert werden. Das wäre also zum Beispiel „DeineWunschdomain.de“.

• Anonymisierte Client-IP: Um zu erkennen, von wo aus unsere Server gegebenenfalls angegriffen werden, erheben wir IP-Adressen. Diese speichern wir branchenüblich maximal sieben Tage lang. Danach werden sie anonymisiert. Aus Datenschutzgründen kannst Du jedoch die IP-Adressen in dem Logfile von Beginn an nur anonymisiert einsehen. Ein Beispiel: Aus 123.456.789.001 wird anon-123-456-165-41.invalid.

• Timestamp: Dahinter verbirgt sich die Angabe, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit der Besucher Deine Website aufgerufen hat.

• Request-Zeile: Dies ist der Pfad der Ziel-Adresse ohne die Domain. Wenn der Besucher auf ein Bild Deiner Website klickt, steckt dahinter die URL „DeineWebsite.de/bild.jpg“. Die Request Zeile lautet dann „/bild.jpg“.

• Status Code: Sicherlich hast Du schon mal eine 404-Seite gesehen. Diese wird immer dann angezeigt, wenn eine aufgerufene Seite oder Datei nicht gefunden werden kann. 404 ist dabei der Status Code, der Dir sagt, dass der Besucher eine nicht vorhandene Seite aufrufen wollte. Die Internet Assigned Numbers Authority hat noch eine Vielzahl an weiteren Status Codes definiert, die für die Fehleranalyse hilfreich sind: 200 bedeutet zum Beispiel OK – hier konnte der Nutzer Deine Seite also fehlerfrei aufrufen.

• Größe des Response Bodies: Wenn der Besucher auf Deine Website geht, lädt er temporär Daten herunter. Das sind zum Beispiel die Bilder und Texte, die er in seinem Browser sieht. Die Log-Datei gibt an, wie groß diese Daten sind.

• Referer, der vom Client gesendet wurde: Dieses Feld zeigt Dir an, von welcher Seite der Besucher Deiner Website gekommen ist.
 
• User Agent, der vom Client gesendet wurde: Hier findest Du zum Beispiel Angaben zur Art und Version des Browser und dem Betriebssystem, das der Besucher nutzt.

• Remote User: Im Normalfall bleibt diese Feld leer. Wir speichern nur dann Daten hierzu, wenn auf Deiner Website ein Anmeldeprozess vorhanden ist, der auf http-Basicauth basiert. Das ist ein mittlerweile veraltetes Verfahren, mit dem sich der Besucher gegenüber Deiner Website authentifzieren kann, indem er sich zum Beispiel in einen Kundenbereich einloggt. Mittlerweile nutzt die große Mehrzahl der Webseiten allerdings ein anderes Verfahren, das mit Javascript arbeitet. In diesem Fall wird kein Remote User gespeichert.

Logfiles und die DSGVO?
Wenn Du mit Deiner Website unter den Wirkbereich der DSGVO fällst, dann musst Du Deine Besucher darüber informieren, welche personenbezogenen Daten von ihnen gespeichert werden.
Kein Mensch, der nicht genau damit arbeitet, will das wissen. Aber, für diejenigen, die es wissen wollen, muss die Information bereitstehen. Ich selber, als Webseitenbetreiber muss mich dafür auch etwas tiefer in die Materie einarbeiten. Das bedeutet zwar Arbeit, man wird aber dieses andauernde Gefühl soviele blinde Flecken zu haben etwas los. Also: ran an den Speck!!